Grosse Online Umfrage
zur Stadionzukunft
des TSV München von 1860 (KGaA)



AKTUELL:

Kandidatur für den Verwaltungsrat



Liebe Freunde des TSV 1860 München

Die Löwenumfrage zur Stadionzukunft des TSV München von 1860 KGaA wurde im Sommer 2012 von einem großen Medienecho begleitet. Die Ergebnisse durften wir den Vereinsverantwortlichen noch im Juli vor der offiziellen Veröffentlichung persönlich vorstellen und trafen hierbei auf offene Ohren und ein großes Interesse.

Sowohl Präsidium und Aufsichtsrat des e.V., als auch Vereinsbeirat und Geschäftsführung der KGaA haben sich anschließend um eine ehrliche und verantwortungsbewusste Aufarbeitung der Umfrageergebnisse bemüht. Dankenswerterweise sind sie dabei nicht der häufig erprobten Verlockung erlegen, die Angelegenheit einmal mehr auszusitzen. Als bisheriges Ergebnis dieses vereinsinternen, nicht immer an die Öffentlichkeit getragenen Findungsprozesses erkennen wir heute vielmehr ein verstärktes und zuletzt auch zielorientiertes Bestreben wesentlicher Funktionsträger im Verein, den überwältigenden Wunsch der Löwengemeinde nach einer eigenen, vom Lokalrivalen unabhängigen Stadionzukunft zu realisieren.

Wir hatten im Vorfeld der Löwenumfrage nicht mit einer derartig hohen Beteiligung gerechnet. Ebenso erstaunte uns die eindeutige Fixierung der Anhänger auf den Standort Giesing, bzw. ein modernisiertes GWS im Sinne der Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 2010.
Leider muss festgestellt werden, dass die Stadt München durch die mittlerweile weit vorangeschrittene Sanierung des Stadions an der Grünwalder Straße für lange Zeit unumkehrbare Tatsachen geschaffen hat. Eine Rückkehr des TSV München von 1860 mit seiner ersten Profimannschaft an die alte, traditionsreiche Spielstätte scheint weiterhin politisch nicht nur unerwünscht, sondern vielleicht auch aus Gründen der 'Stadtsraison' beinahe schon verwünscht.

So ist festzuhalten, dass, sofern es im Münchener Rathaus zu keinem wundersamen Umdenken kommen sollte, der Herzenswunsch des überwiegenden Teils der weiß-blauen Anhängerschaft weiterhin unerfüllt bleiben wird. Auch wenn die Verantwortlichen der Löwenumfrage diese Entscheidung zur Kenntnis nehmen müssen, beklagen sie dennoch die parteiübergreifend fehlende Bereitschaft das Baurecht in der Landeshauptstadt bürgernah und weniger starr auszulegen.

Wir wünschen daher den Vereinsverantwortlichen Geschick, Ausdauer und Visionen auf der Suche nach alternativen Standorten und letztlich eine konstruktive Mitarbeit der Landeshauptstadt München auf dem schwierigen, in unseren Augen alternativlosen Weg zurück in die Löwenfreiheit. Es ist zu hoffen, dass sich hierbei alle Entscheidungsträger bei gegebener Zeit an manche Ergebnisse der Löwenumfrage erinnern mögen.

Nürnberg, den 24.10.2012

Dr. med. Kai Hillmer